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title: "Auf den Spuren der Eiszeit"
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description: "Von der Löcknitz an die Spree Die letzte Eiszeit hat das Seenland Oder-Spree spannend geformt: mächtige Findlinge, fjordartige Rinnenseen und weite Urstromtäler zeugen noch heute von der Kraft der Gletscher. Diese Tagestour rund um Erkner und Fürstenwalde ist eine Einladung, die Landschaft zu lesen und dabei in eine faszinierende Fluss- und Seenwelt einzutauchen – eine Radauszeit mit geografischem Weitblick direkt vor den Toren Berlins.Start / Ziel: Bahnhof ErknerLänge / Dauer: 62 km / ca. 4 - 4,5 h reine FahrtzeitCharakter: Moderate Tour, seen- und waldreich, mit leichten Höhenunterschieden; wenige Passagen befestigter Kiesbelag, sonst asphaltierte Radwege.Verlauf: Erkner, Grünheide (Mark), Kagel, Kienbaum, Trebus, Fürstenwalde / Spree, Hangelsberg, ErknerExtra-Tipp: Fernglas für die Weitsichten, Badesachen im SommerAn-/Abreise:ÖPNV: S-Bahn 3 oder RE1 Erkner PKW: ab Berlin über die B1 und A10 nach Erkner (ca. 1 Stunde), z.B. öffentl. Parkplatz Bahnhofsnähe oder Fangschleuse an der LöcknitzWegbeschreibungAls die Gletscher das Seenland formten Gewaltige, bis zu 200 Meter hohe Eismassen gaben der Region ihren entscheidenden Schliff. Als der Eispanzer vor rund 11.000 Jahren schmolz, bildeten die abfließenden Wasser das breite Warschau-Berliner Urstromtal. Spree und Löcknitz folgen ehemaligen Schmelzwasserrinnen, viele Seen entstanden. Von Erkner geht es auf dem Europaradweg R1 in das Grünheider Seenreich. Man passiert Werl-, Peetz- und Möllensee, die mit kleinen Badestellen und schönen Ausblicken locken. Die Route führt durch schattige Waldpassagen, vorbei am Olympia-Leistungszentrum am Liebenberger See.Zum „Fjord“ in der Mark Nach den Seen wechselt die Szenerie spürbar. Auf einem ruhigen, autofreien Radweg führt ein sanfter Anstieg aus der Niederung hinauf auf die weiten Hochflächen der Lebuser Platte. Hier befindet man sich auf einer Grundmoräne. Im kleinen Ort Trebus blickt man auf ein Gewässer, das man hier kaum erwartet: Tief eingeschnitten und mit steilen Ufern liegt der Trebuser See wie ein Fjord in der Landschaft.Abfahrt in die Talaue: wo Steine erzählen Von der Hochfläche geht es hinab nach Fürstenwalde. Wer tiefer in die Eiszeitgeschichte eintauchen möchte, besucht das Museum am Domplatz mit seiner Gesteinssammlung. Ein markanter Leuchtturm auf dem Gelände erinnert an die berühmten Pintsch-Werke, deren Leuchtmittel für Seezeichen weltweit im Einsatz waren. Von der Innenstadt führt der Weg direkt an die Spree. Die Fahrt entlang der Uferpromenade und durch den Spreeuferpark begeistert mit Wasserblicken, während Infostelen von der Verbindung der Stadt zum Fluss erzählen. An der Altstadtbrücke macht eine kleine Findlingsinszenierung die Geologie im Vorüberfahren sichtbar.Von der Spree zurück ins Löcknitztal Auf dem Spreeradweg rollt man aus der Stadt hinaus in die Auenwiesen der mäandrierenden Müggelspree. Die weiten Schleifen sind typisch für das Urstromtal, in dem der Fluss nur ein geringes Gefälle hat. Nach der Bahnquerung in Hangelsberg schwenkt der Weg in den Wald. Das Löcknitztal ist eine eiszeitliche Schmelzwasserrinne und steht heute unter Naturschutz. Hier schließt sich die große Klammer der Tour: Die Eiszeit hat die Landschaft geformt und das Flusswasser erzählt ihre Geschichte. Von hier ist es nicht mehr weit zurück nach Grünheide und Erkner. In Hangelsberg bieten sich Rastpunkte an der Spree. Im Löcknitztal erzählt das Flusswasser die Geschichte der Eiszeit. Von hier ist es nicht weit nach Erkner.Highlight:Besuch des Brauereimuseums in Fürstenwalde und ein erfrischendes Fürstenwalder Bier!Sehenswertes:Erkner: Gerhart Hauptmann-Museum, Genezareth-Kirche, HeimatmuseumGrünheide: Dauerausstellung Robert-Havemann-Klubhaus, Peetzsee, Werlsee, Kletterwald, Kirche „Zum guten Hirten“Kagel: Museum „Alte Schule“Fürstenwalde/Spree: Dom, Heimattiergarten und Städtisches Museum, Gesteinsgarten, Brauereimuseum, Altes Rathaus, KunstgalerieMönchwinkel: HeimatmuseumEinkehrtipps: Erkner: Eiscafé Bürgerle, DEKAFFEE-Rösterei, Badebar ErknerGrünheide: Eiscafé, Wirtshaus Heidereuter am PeetzseeTrebus: Restaurant SeeblickFürstenwalde: Zunfthaus 383, Grand Italia, BischoffsschlossHangelsberg:Imbiss an der ForellenanlageInformationen vor Ort:Tourist-Information der Gemeinde Grünheide (Mark)Kombinationsmöglichkeiten:Euroroute R1Oder-Spree-TourOderbruchbahn-RadwegRund um BerlinSpreeradwegTour Brandenburg Karten / Literatur bestellbar über den Seenland-Shop Radbroschüre \"Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.\", Online-Shop Seenland Oder-SpreeEin- und Mehrtagestouren: Radfahren im Seenland Oder-Spree | Auf 19 Radtouren die ADFC-zertifizierte RadReiseRegion Seenland Oder-Spree mit seinen schönsten Orten kennenlernen"
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Auf den Spuren der Eiszeit
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- 62,00 km lang
- Rundweg
- Radtouren

Müggelspree

Logo Auf den Spuren der Eiszeit

Trebuser See

Dämeritzsee Erkner

Dom Fürstenwalde

Spree bei Fürstenwalde

Müggelspree Hangelsberg

Löcknitztal

Werlsee

Auf den Spuren der Eiszeit

- 62,00 km
- 
- Start: BahnhofstraßeBahnhof Erkner15537 Erkner
- Ziel: BahnhofstraßeBahnhof Erkner15537 Erkner

**Von der Löcknitz an die Spree**
Die letzte Eiszeit hat das Seenland Oder-Spree spannend geformt: mächtige Findlinge, fjordartige Rinnenseen und weite Urstromtäler zeugen noch heute von der Kraft der Gletscher. Diese Tagestour rund um Erkner und Fürstenwalde ist eine Einladung, die Landschaft zu lesen und dabei in eine faszinierende Fluss- und Seenwelt einzutauchen – eine Radauszeit mit geografischem Weitblick direkt vor den Toren Berlins.

**Start / Ziel:** Bahnhof Erkner
**Länge / Dauer:** 62 km / ca. 4 - 4,5 h reine Fahrtzeit
**Charakter:** Moderate Tour, seen- und waldreich, mit leichten Höhenunterschieden; wenige Passagen befestigter Kiesbelag, sonst asphaltierte Radwege.
**Verlauf:** Erkner, Grünheide (Mark), Kagel, Kienbaum, Trebus, Fürstenwalde / Spree, Hangelsberg, Erkner
**Extra-Tipp:** Fernglas für die Weitsichten, Badesachen im Sommer

**An-/Abreise:**

- **ÖPNV:** S-Bahn 3 oder RE1 Erkner
- **PKW:** ab Berlin über die B1 und A10 nach Erkner (ca. 1 Stunde), z.B. öffentl. Parkplatz Bahnhofsnähe oder Fangschleuse an der Löcknitz

**Wegbeschreibung**

**Als die Gletscher das Seenland formten**
Gewaltige, bis zu 200 Meter hohe Eismassen gaben der Region ihren entscheidenden Schliff. Als der Eispanzer vor rund 11.000 Jahren schmolz, bildeten die abfließenden Wasser das breite Warschau-Berliner Urstromtal. Spree und Löcknitz folgen ehemaligen Schmelzwasserrinnen, viele Seen entstanden. Von Erkner geht es auf dem Europaradweg R1 in das Grünheider Seenreich. Man passiert Werl-, Peetz- und Möllensee, die mit kleinen Badestellen und schönen Ausblicken locken. Die Route führt durch schattige Waldpassagen, vorbei am Olympia-Leistungszentrum am Liebenberger See.

**Zum „Fjord“ in der Mark**
Nach den Seen wechselt die Szenerie spürbar. Auf einem ruhigen, autofreien Radweg führt ein sanfter Anstieg aus der Niederung hinauf auf die weiten Hochflächen der Lebuser Platte. Hier befindet man sich auf einer Grundmoräne. Im kleinen Ort Trebus blickt man auf ein Gewässer, das man hier kaum erwartet: Tief eingeschnitten und mit steilen Ufern liegt der Trebuser See wie ein Fjord in der Landschaft.

**Abfahrt in die Talaue: wo Steine erzählen**
Von der Hochfläche geht es hinab nach Fürstenwalde. Wer tiefer in die Eiszeitgeschichte eintauchen möchte, besucht das Museum am Domplatz mit seiner Gesteinssammlung. Ein markanter Leuchtturm auf dem Gelände erinnert an die berühmten Pintsch-Werke, deren Leuchtmittel für Seezeichen weltweit im Einsatz waren. Von der Innenstadt führt der Weg direkt an die Spree. Die Fahrt entlang der Uferpromenade und durch den Spreeuferpark begeistert mit Wasserblicken, während Infostelen von der Verbindung der Stadt zum Fluss erzählen. An der Altstadtbrücke macht eine kleine Findlingsinszenierung die Geologie im Vorüberfahren sichtbar.

**Von der Spree zurück ins Löcknitztal**
Auf dem Spreeradweg rollt man aus der Stadt hinaus in die Auenwiesen der mäandrierenden Müggelspree. Die weiten Schleifen sind typisch für das Urstromtal, in dem der Fluss nur ein geringes Gefälle hat.
Nach der Bahnquerung in Hangelsberg schwenkt der Weg in den Wald. Das Löcknitztal ist eine eiszeitliche Schmelzwasserrinne und steht heute unter Naturschutz. Hier schließt sich die große Klammer der Tour: Die Eiszeit hat die Landschaft geformt und das Flusswasser erzählt ihre Geschichte. Von hier ist es nicht mehr weit zurück nach Grünheide und Erkner.
In Hangelsberg bieten sich Rastpunkte an der Spree. Im Löcknitztal erzählt das Flusswasser die Geschichte der Eiszeit. Von hier ist es nicht weit nach Erkner.

**Highlight:**

- Besuch des Brauereimuseums in Fürstenwalde und ein erfrischendes Fürstenwalder Bier!

**Sehenswertes:**

- *Erkner:* Gerhart Hauptmann-Museum, Genezareth-Kirche, Heimatmuseum
- *Grünheide:* Dauerausstellung Robert-Havemann-Klubhaus, Peetzsee, Werlsee, Kletterwald, Kirche „Zum guten Hirten“
- *Kagel:* Museum „Alte Schule“
- *Fürstenwalde/Spree:* Dom, Heimattiergarten und Städtisches Museum, Gesteinsgarten, Brauereimuseum, Altes Rathaus, Kunstgalerie
- Mönchwinkel: Heimatmuseum

**Einkehrtipps:** 

- Erkner: Eiscafé Bürgerle, DEKAFFEE-Rösterei, Badebar Erkner
- Grünheide: Eiscafé, Wirtshaus Heidereuter am Peetzsee
- Trebus: Restaurant Seeblick
- Fürstenwalde: Zunfthaus 383, Grand Italia, Bischoffsschloss
- Hangelsberg:Imbiss an der Forellenanlage

**Informationen vor Ort:**

- Tourist-Information der Gemeinde Grünheide (Mark)

**Kombinationsmöglichkeiten:**

- Euroroute R1
- Oder-Spree-Tour
- Oderbruchbahn-Radweg
- Rund um Berlin
- Spreeradweg
- Tour Brandenburg

**Karten / Literatur** bestellbar über den Seenland-Shop

- Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree
- Ein- und Mehrtagestouren: Radfahren im Seenland Oder-Spree \| Auf 19 Radtouren die ADFC-zertifizierte RadReiseRegion Seenland Oder-Spree mit seinen schönsten Orten kennenlernen

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Tourist-Information der Gemeinde Grünheide (Mark)Bahnhofstraße

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