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title: "Anspruchsvolle Graveltour durchs Oderbruch und in den polnischen Landschaftspark Cedynia"
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description: "Eine sportliche Grenzerfahrung Diese anspruchsvolle Tour vereint sportliche Herausforderung mit intensiven Naturerlebnissen und einer deutsch-polnischen Grenzerfahrung. Die vielseitige Route führt von der weiten Landschaft des Oderbruchs bis in den polnischen Landschaftspark Cedynia und streift den Rand der Pommerschen Seenplatte. Lange Flow-Passagen auf einer ehemaligen Bahntrasse wechseln sich ab mit Abschnitten auf der Deichkrone, an Oderhängen und in malerischen Bachtälern tief im Wald. Perfekt für Abenteuerlustige, die Weite, Entschleunigung und die Entdeckung unbekannter Kleinode wie dem Städtchen Moryn mit seinem glasklaren See suchen.Start / Ziel: Bahnhof WriezenLänge / Dauer: 80 Kilometer / ca. 5 hCharakter: Sportliche Tour überwiegend auf ausgebauten Radwegen auf alten Bahntrassen und auf dem Deich, teils auch auf verkehrsarmen Nebenstraßen. Einige Gravelpassagen, rauher Asphalt und schöne Abfahrten unterstreichen ein kleines Radabenteuer.Verlauf: Wriezen, Europabrücke, Moryń, Stare Łysogórki, Gozdowice, Ortwig, Neubarnim, Neulewin, Altwriezen, WriezenExtra-Tipp: Fährzeiten (von April bis Oktober im Stundentakt) nochmals online checken. Im Sommer lohnt es sich im glasklaren Morzycko-See zu baden. An- / Abreise:ÖPNV: RE4 ab Berlin Hbf. bis Eberswalde, dann RB60 bis WriezenPKW: Z.B. öffentl. Parkplatz Frankfurter Straße WriezenWegbeschreibungIm Flow auf alten Bahntrassen Die Tour startet in Wriezen und führt durch die weite Landschaft des Oderbruchs. Im 18. Jahrhundert wurde das einstige Sumpfgebiet in die heutige, dünn besiedelte Kulturlandschaft umgewandelt. Auf der ehemaligen Bahnstrecke geht es zügig voran, bis plötzlich die imposante Oder erreicht ist. Die Europabrücke ermöglicht die Querung des großen Grenzflusses zu Fuß oder per Rad. Infotafeln zur Geschichte und Natur sowie weite Blicke über die Oderaue laden zum Verweilen ein. Auf bestem Asphalt rollen die Räder weiter auf der früheren Strecke Wriezen–Godków, heute Teil des Fernradwegs 20, der zur polnischen westlichen Seenplatte führt. Ehemalige Bahnhofsgebäude säumen stellenweise den Weg – teils liebevoll bewohnt, mit Gärten, spielenden Kindern und flatternder Wäsche. Ein sommerliches Idyll mit nostalgischem Charme.Tipp: Der ehemalige Bahnhof in Klępicz hat sich zu einem beliebten Rastplatz entwickelt. Blumenschmuck, eine Outdoorküche und Kaffee oder Tee auf Vertrauensbasis machen die Pause besonders herzlich, oft ergänzt durch selbstgebackenen Kuchen.Mittelalterliches Moryn und der tiefste See Westpommerns Auf einem Hügel gelegen empfängt Moryn mit nahezu vollständig erhaltener Stadtmauer. Der mittelalterliche Grundriss, Feldsteinbauten und die Kirche prägen das historische Stadtbild. Ein Geopark informiert über die eiszeitliche Geschichte der Region. Direkt angrenzend liegt der Morzycko-See, der tiefste See Westpommerns. Sein klares, bis zu 60 Meter tiefes Wasser schimmert türkis und lädt an Strandbad und Marktplatz zu Bade- und Pausenstopps ein.Durch das malerische Tal der Słubia Hinter Moryn nähert sich die Route über Asphalt- und Schotterwege den Mieszkowice-Wäldern und dem schmalen Słubia-Tal. Das kleine Flüsschen hat im Landschaftsschutzpark Cedynia ein verwunschenes Tal mit steilen Hängen, Quellen und Mäandern geformt. Kiesige Untiefen und Biberspuren prägen das Bild. Rastplätze ermöglichen ruhige Waldmomente, bevor es entspannt mehrere Kilometer talwärts Richtung Oder geht.Oderpanorama und Übersetzen ohne Grenzen Zurück an der Oder folgt die Strecke dem Zielona-Odra-Radweg auf ruhiger Landstraße nach Südosten. Nach einem letzten Anstieg lohnt ein Abstecher zu einer Gedenkmauer und weiter zu einem ehemaligen Bunker. Der Aussichtspunkt bietet ein weites Panorama über den Fluss bis ins Seenland Oder-Spree. In Gozdowice setzt die Fähre „Bez Granic – ohne Grenzen“ nach Deutschland über. Bei Wartezeit gibt das kleine Regionalmuseum Einblicke in die Geschichte der Oderquerung im Zweiten Weltkrieg. In Güstebieser Loose begrüßt eine Skulptur des Flussgottes Viadrus die Ankommenden.Ein Geheimtipp am Oderdeich Ein längerer Abschnitt verläuft nun auf dem Oder-Neiße-Radweg. Auf der Deichkrone lässt sich das Tempo noch einmal steigern. Stärkung auf einem Bauernhof ein. Bei Kilometer 54 zweigt links ein Weg zur Oder ab. Bei Niedrigwasser wird hier im Sommer ein Damm sichtbar – ein stiller Ort, an dem einst Berliner Sommerfrischler badeten und heute Wasservögel und Naturbeobachtungen im Mittelpunkt stehen.Entlang der Alten Oder zurück nach Wriezen Zum Abschluss führt der Weg auf dem Oderbruchbahn-Radweg Richtung Neulewin. Das Kolonistendorf entstand im 19. Jahrhundert im Zuge der Trockenlegung des Oderbruchs, die Heimatstube erinnert daran. Ein Abstecher nach Altlewin lohnt für eine Einkehr im Gasthaus Alter Fritz. Entlang des ursprünglichen Oderlaufs und über kurze Offroad-Passagen auf dem alten Bahndamm endet die Tour schließlich wieder in Wriezen.Sehenswertes:EuropabrückeKlępicz: Alter BahnhofMoryń: Altstadt mit Marktplatz und StadtmauerBei Gozdowice: Aussichtspunkt am alten BunkerGozdowice: Fähre „Bez Granic – ohne Grenzen“, Flussgott ViadrusZwischen Gozdowice und Ortwig: RuschebuhneNeulewin: Heimatstube NeulewinEinkehrtipps: Europabrücke: Oderglück Café (saisonal)Klepicz: SB Cafe Dawny DworzecMoryn: Lody RzemieślniczeAltlewien: Gasthof Zum Alten FritzWriezen: Ristorante Juani, Ristorante Due AmiciKarten/Literatur:Radbroschüre \"Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.\", Online-Shop Seenland Oder-Spree"
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Anspruchsvolle Graveltour durchs Oderbruch und in den polnischen Landschaftspark Cedynia
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- 80,00 km lang
- Rundweg
- Radtouren

Radweg an der Oder

Oder bei Zollbrücke

Europabrücke

Europabrücke

Fähre

Blick auf die Oder

Auf dem Oderdeich

Gasthof zum Alten Fritz in Altlewin

- 80,00 km
- 
- Start: BahnhofstraßeBahnhof Wriezen16269 Wriezen
- Ziel: BahnhofstraßeBahnhof Wriezen16269 Wriezen

**Eine sportliche Grenzerfahrung**
Diese anspruchsvolle Tour vereint sportliche Herausforderung mit intensiven Naturerlebnissen und einer deutsch-polnischen Grenzerfahrung. Die vielseitige Route führt von der weiten Landschaft des Oderbruchs bis in den polnischen Landschaftspark Cedynia und streift den Rand der Pommerschen Seenplatte. Lange Flow-Passagen auf einer ehemaligen Bahntrasse wechseln sich ab mit Abschnitten auf der Deichkrone, an Oderhängen und in
malerischen Bachtälern tief im Wald. Perfekt für Abenteuerlustige, die Weite, Entschleunigung und die Entdeckung unbekannter Kleinode wie dem Städtchen Moryn mit seinem glasklaren See suchen.

**Start / Ziel**: Bahnhof Wriezen
**Länge / Dauer**: 80 Kilometer / ca. 5 h
**Charakter:** Sportliche Tour überwiegend auf ausgebauten Radwegen auf alten Bahntrassen und auf dem Deich, teils auch auf verkehrsarmen Nebenstraßen. Einige Gravelpassagen, rauher Asphalt und schöne Abfahrten unterstreichen ein kleines Radabenteuer.
**Verlauf:** Wriezen, Europabrücke, Moryń, Stare Łysogórki, Gozdowice, Ortwig, Neubarnim, Neulewin, Altwriezen, Wriezen
**Extra-Tipp:** Fährzeiten (von April bis Oktober im Stundentakt) nochmals online checken. Im Sommer lohnt es sich im glasklaren Morzycko-See zu baden. 

**An- / Abreise:**
**ÖPNV:** RE4 ab Berlin Hbf. bis Eberswalde, dann RB60 bis Wriezen
**PKW:** Z.B. öffentl. Parkplatz Frankfurter Straße Wriezen

**Wegbeschreibung**
**Im Flow auf alten Bahntrassen**
Die Tour startet in Wriezen und führt durch die weite Landschaft des Oderbruchs. Im 18. Jahrhundert wurde das einstige Sumpfgebiet in die heutige, dünn besiedelte Kulturlandschaft umgewandelt. Auf der ehemaligen Bahnstrecke geht es zügig voran, bis plötzlich die imposante Oder erreicht ist. Die Europabrücke ermöglicht die Querung des großen Grenzflusses zu Fuß oder per Rad. Infotafeln zur Geschichte und Natur sowie weite Blicke über die Oderaue laden zum Verweilen ein.

Auf bestem Asphalt rollen die Räder weiter auf der früheren Strecke Wriezen–Godków, heute Teil des Fernradwegs 20, der zur polnischen westlichen Seenplatte führt. Ehemalige Bahnhofsgebäude säumen stellenweise den Weg – teils liebevoll bewohnt, mit Gärten, spielenden Kindern und flatternder Wäsche. Ein sommerliches Idyll mit nostalgischem Charme.
***Tipp:** Der ehemalige Bahnhof in Klępicz hat sich zu einem beliebten Rastplatz entwickelt. Blumenschmuck, eine Outdoorküche und Kaffee oder Tee auf Vertrauensbasis machen die Pause besonders herzlich, oft ergänzt durch selbstgebackenen Kuchen.*

**Mittelalterliches Moryn und der tiefste See Westpommerns**
Auf einem Hügel gelegen empfängt Moryn mit nahezu vollständig erhaltener Stadtmauer. Der mittelalterliche Grundriss, Feldsteinbauten und die Kirche prägen das historische Stadtbild. Ein Geopark informiert über die eiszeitliche Geschichte der Region. Direkt angrenzend liegt der Morzycko-See, der tiefste See Westpommerns. Sein klares, bis zu 60 Meter tiefes Wasser schimmert türkis und lädt an Strandbad und Marktplatz zu Bade- und Pausenstopps ein.

**Durch das malerische Tal der Słubia**
Hinter Moryn nähert sich die Route über Asphalt- und Schotterwege den Mieszkowice-Wäldern und dem schmalen Słubia-Tal. Das kleine Flüsschen hat im Landschaftsschutzpark Cedynia ein verwunschenes Tal mit steilen Hängen, Quellen und Mäandern geformt. Kiesige Untiefen und Biberspuren prägen das Bild. Rastplätze ermöglichen ruhige Waldmomente, bevor es entspannt mehrere Kilometer talwärts Richtung Oder geht.

**Oderpanorama und Übersetzen ohne Grenzen**
Zurück an der Oder folgt die Strecke dem Zielona-Odra-Radweg auf ruhiger Landstraße nach Südosten. Nach einem letzten Anstieg lohnt ein Abstecher zu einer Gedenkmauer und weiter zu einem ehemaligen Bunker. Der Aussichtspunkt bietet ein weites Panorama über den Fluss bis ins Seenland Oder-Spree. In Gozdowice setzt die Fähre „Bez Granic – ohne Grenzen“ nach Deutschland über. Bei Wartezeit gibt das kleine Regionalmuseum Einblicke in die Geschichte der Oderquerung im Zweiten Weltkrieg. In Güstebieser Loose begrüßt eine Skulptur des Flussgottes Viadrus die Ankommenden.

**Ein Geheimtipp am Oderdeich**
Ein längerer Abschnitt verläuft nun auf dem Oder-Neiße-Radweg. Auf der Deichkrone lässt sich das Tempo noch einmal steigern. Stärkung auf einem Bauernhof ein. Bei Kilometer 54 zweigt links ein Weg zur Oder ab. Bei Niedrigwasser wird hier im Sommer ein Damm sichtbar – ein stiller Ort, an dem einst Berliner Sommerfrischler badeten und heute Wasservögel und Naturbeobachtungen im Mittelpunkt stehen.

**Entlang der Alten Oder zurück nach Wriezen**
Zum Abschluss führt der Weg auf dem Oderbruchbahn-Radweg Richtung Neulewin. Das Kolonistendorf entstand im 19. Jahrhundert im Zuge der Trockenlegung des Oderbruchs, die Heimatstube erinnert daran. Ein Abstecher nach Altlewin lohnt für eine Einkehr im Gasthaus Alter Fritz. Entlang des ursprünglichen Oderlaufs und über kurze Offroad-Passagen auf dem alten Bahndamm endet die Tour schließlich wieder in Wriezen.

**Sehenswertes:**

- Europabrücke
- Klępicz: Alter Bahnhof
- Moryń: Altstadt mit Marktplatz und Stadtmauer
- Bei Gozdowice: Aussichtspunkt am alten Bunker
- Gozdowice: Fähre „Bez Granic – ohne Grenzen“, Flussgott Viadrus
- Zwischen Gozdowice und Ortwig: Ruschebuhne
- Neulewin: Heimatstube Neulewin

**Einkehrtipps**: 

- Europabrücke: Oderglück Café (saisonal)
- Klepicz: SB Cafe Dawny Dworzec
- Moryn: Lody Rzemieślnicze
- Altlewien: Gasthof Zum Alten Fritz
- Wriezen: Ristorante Juani, Ristorante Due Amici

**Karten/Literatur:**

- Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree

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